solanum arten

solanum lycopersicum (tomate)

gekaufte tomaten (solanum lycopersicum) sind zwar meist hübsch anzusehen, haben aber oft noch weniger geschmack als mineralwasser. eindeutig im vorteil ist, wer sie im eigenen garten anbauen kann. wenn das wetter mitspielt, kann man sich von juni bis september an tomaten satt essen.

tomatenbluete

tomatensetzlinge sind im frühjahr im handel zu erhalten. die pflanzen lassen sich aber auch leicht aus samen anziehen. damit ist man übrigens um einiges flexibler was die auswahl angeht, denn im fachhandel sind viele samen von z. b. alten sorten zu erhalten.

die tomatenpflanzen kommen erst in den garten, wenn nicht mehr mit frost zu rechnen ist. sie gedeihen am besten an einem sonnigen standort. an die erde stellen sie keine besonderen ansprüche. sie sollte gut durchlässig sein und etwas humus enthalten. auch mit einem sandanteil kommen sie zurecht.

je nach sorte können die tomatenpflanzen eine höhe von ca. zwei metern erreichen. sie sollten daher mit einem mindestabstand von 50 zentimetern gesetzt werden. damit sie später unter dem gewicht ihrer früchte nicht umknicken, bietet man ihnen einen tomatenstab als stützhilfe an. davon gibt es verschiedene ausführungen, ich schwöre auf die gedrehten aus metall.

nach dem pflanzen wird gut angegossen. ist der gartenboden oberflächlich angetrocknet, dann nimmt er das wasser nur sehr langsam auf. sodass beim gießen viel davon seitlich abläuft. aus diesem grund empfiehlt es sich, rund um die pflanze die erde ca. zehn zentimeter hoch aufzuschichten und damit eine art krater zu bilden. darin hält sich das wasser und kann so in aller ruhe in den boden eindringen.

die erde hält man am besten gleichmäßig feucht aber nicht nass. je nach temperatur und größe der tomatenpflanzen, muss unter umständen täglich gegossen werden. damit der boden nicht so schnell austrocknet, kann man ihn mit rasenschnitt belegen. wenn man diesen nach dem abernten in den boden einarbeitet, fungiert er als dünger für das kommende jahr.

auf den einsatz von kunstdünger verzichte ich, die tomatenpflanzen werden dafür ab und an mal mit teichwasser gegossen.

damit die tomaten in die höhe wachsen, muss man immer mal wieder ausgeizen, also überflüssige seitentriebe entfernen.

die tomatenpflanzen können von der braunfäule befallen werden. dabei handelt es sich um einen pilz, der feuchtes und kaltes wetter liebt. seine sporen sitzen entweder in der erde oder werden durch den wind verbreitet. in besonders regenreichen jahren kann er die tomaten bereits im sommer infizieren, ansonsten ist sein auftreten eher im herbst zu beobachten.

diesen pilz kann man nicht bekämpfen, es sind jedoch vorbeugende maßnahmen möglich. so kann man die tomatenpflanzen z. b. überdachen, oder man gönnt ihnen ein tomatenhaus. auch scheint es hilfreich zu sein, wenn man die unteren blätter entfernt, sodass sie nicht mit dem boden in berührung kommen.

tomatenfäule

braunfäule

durch braunfäule verursachte schäden an tomaten und tomatenblättern.

links: rezepte mit tomaten

  1. tomatenketchup ohne zucker
  2. gulaschsuppe szegediner art
  3. bohneneintopf mit schafskäse
  4. frikadellen “napoli”
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