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solanum muricatum (melonenbirne, pepino)

solanum muricatum ist umgangssprachlich als birnenmelone, melonenbirne oder pepino bekannt. ihre kleinen, den melonen ähnelnden früchte, sollen wie eine mischung aus birne und melone schmecken.

die melonenbirne kann über einen meter hoch werden und stammt aus südamerika. sie ist mehrjährig, aber nicht winterhart und muss im haus überwintert werden. sie bevorzugt einen sonnigen standort und lässt sich durch samen oder stecklinge vermehren.

die melonenbirne, pepino (solanum muricatum) mit samen vermehren

die samen der melonenbirne sind in bau- und gartenmärkten zu erhalten. sie müssen vor der aussaat nicht eingeweicht werden.

als anzuchtsubstrat habe ich handelsübliche kakteenerde verwendet. damit habe ich die samen leicht (ca. zwei millimeter) bedeckt. es kann aber auch normale blumen- oder anzuchterde zum einsatz kommen.

bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad am tag und so ca. 17 grad während der nacht, keimten die ersten nach einer woche.

melonenbirne

der standort für die aufzucht der melonenbirne sollte hell, aber ohne direkte mittagssonne sein. die erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht nass. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. damit kein schimmel entsteht, muss dann täglich gelüftet werden. wenn die jungpflanzen zwischen fünf und zehn zentimeter hoch sind, werden sie langsam an das raumklima gewöhnt.

solanum muricatum

gedüngt wird der solanum muricatum nachwuchs frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln).

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