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solanum quitoense (jurassica)

seit einiger zeit wird solanum quitoense unter dem handelsnamen jurassica als topfpflanze vertrieben. genau genommen handelt es sich dabei aber um eine aus südamerika stammende nutzpflanze, die lulu. ihre orangefarbenen früchte werden dort zur herstellung von saft verwendet.

solanum quitoense

die bedornten blätter verleihen solanum quitoense ein urweltliches aussehen, darin dürfte dann wohl auch der kunstname jurassica begründet sein. in ihrer natürlichen umgebung kann sie bis zu drei meter hoch werden. die blüten sind weiß und haben die für nachtschattenwächse typische form.

zur pflege kann ich leider nicht viel sagen, da sie den winter am halbschattigen standort, bei temperaturen so um die zehn grad nicht überlebt hat. dies dürfte aber nicht an den temperaturen gelegen haben. viel mehr tippe ich darauf, dass ich ihr das eine oder andere mal ein schlückchen wasser zuviel gegeben habe.

während des sommers hatte ich sie an einem sonnigen plätzchen auf dem balkon. das substrat (handelsübliche blumenerde) war gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. einmal im monat gab es flüssigdünger in der halben konzentration.

solanum quitoense (jurassica) mit samen vermehren

die samen der jurassica sind im fachhandel zu erhalten und haben einen durchmesser von ca. drei millimetern. sie müssen vor der aussaat nicht eingeweicht werden. die saattiefe beträgt ungefähr einen halben zentimeter.

jurassica samen

als substrat habe ich ungedüngte (bio)blumenerde verwendet. bei temperaturen so um die 20 grad zeigten sich die ersten keime nach zwei wochen. der anzuchttopf wurde nicht abgedeckt.

jurassica keim

der standort für die aufzucht von solanum quitoense sollte hell, aber ohne direkte sonne sein. die erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. mit dem düngen beginnt man frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln) der jungpflanzen.

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